ECE-Zertifizierung – Alles Wissenswerte hier bei uns

Grundsätzlich lässt sich diese Frage eindeutig mit „Ja“ beantworten. Denn wenn Sie Komponenten an Ihren Fahrzeugen einsetzen, die nicht über die notwendigen Zertifizierungen verfügen, dann kann Ihnen unter Umständen sogar die Betriebserlaubnis entzogen werden.

Zurzeit entscheiden sich sehr viele Betriebe aus den Bereichen Bau, Agrarwirtschaft, Forstwirtschaft und Straßenreinigung sowie -instandhaltung dazu, ihre Halogenscheinwerfer auf LED-Arbeitsscheinwerfer umzurüsten. Uns erreichen vermehrt Fragen zu den LED-Scheinwerfern und ihren ECE-Zertifizierungen. Aus diesem Grund möchten wir Ihnen in diesem Beitrag ausführlich erklären, worauf Sie achten müssen, wenn Sie LED-Arbeitsscheinwerfern in Ihren Maschinen und Fahrzeugen einbauen und welche ECE-Zertifizierungen vorliegen müssen.

 

Was ist eine ECE-Zertifizierung?

Für Fahrzeuge, die in der EU zirkulieren und dabei auch die öffentlichen Straßen verwenden, sind ECE-Zertifizierungen Pflicht. Sie beweisen, dass ein Bauteil geprüft wurde und alle erforderlichen Genehmigungen vorliegen. Doch ECE-Zertifizierungen sind noch unter anderen Namen bekannt. Sie werden beispielsweise als E-Kennzeichnung, E-Kennzeichen oder E-Kennung bezeichnet. Das ECE-Prüfzeichen wird durch die Economic Commission for Europe vergeben und muss auf jedem geprüften Bauteil gut zu erkennen sein. Die ECE-Zertifizierung zeichnet sich durch ein E als Großbuchstaben innerhalb eines Kreises aus. Hinzu kommt die jeweilige Prüfnummer. Um Täuschungen und Täuschungsversuche zu vermeiden, dürfen keine ähnlichen Zeichen auf den Bauteilen angebracht werden.

Um alle Vorschriften einzuhalten, muss das Bauteil an dem Verwendungsbereich eingesetzt ist, für den es genehmigt ist. Die ECE-Kennzeichnung wird in Deutschland im §21a StVZO geregelt. Es handelt sich um eine Typgenehmigung und nicht um eine Herstellererklärung. Die ECE-Zertifizierung wird von dem KBA erteilt, zusammen mit einer Genehmigungsnummer, die auf den Typ zutrifft. Teil dieser Nummer ist beispielsweise auch die Kennzahl des Landes, welche die ECE-Zertifizierung vergibt. Die EU hat die Kennzahl 42, Deutschland die Kennzahl 1. In einer Tabelle werden die Kennzahlen der jeweiligen Staaten aufgelistet.

 

Bei fehlender ECE-Zertifizierung kann die Betriebserlaubnis erlöschen

Wenn der Arbeitsscheinwerfer keine gültige ECE-Zertifizierung aufweisen kann, ist er für den Straßenverkehr nicht zugelassen. Hierbei sollte unbedingt beachtet werden, dass immer wieder Fälschungen auf den Markt gebracht werden. Es handelt sich hierbei um Produkte, auf denen beispielsweise ein nicht eingekreistes E steht oder die Prüfnummer fehlt. Darüber hinaus dürfen geprüfte Bauteile nicht teilweise durch ungeprüfte Einzelteile ersetzt werden. Geschieht dies, erlischt die ECE-Zertifizierung und das Fahrzeug kann nicht mehr im öffentlichen Straßenverkehr zirkulieren.

Immer mehr Menschen möchten ihre herkömmlichen Halogen-Leuchten durch LED-Scheinwerfer ersetzen. Bei unsachgemäßem Austausch kommt es jedoch zu Regelverstößen, die mitunter in einer Entziehung der Betriebserlaubnis enden. Halogenscheinwerfer dürfen beispielsweise nicht mit LED-Leuchtmitteln in Betrieb genommen werden. Schließlich wird der Scheinwerfer mit dem ursprünglichen Leuchtmittel geprüft. Es gab immer wieder Vorfälle, bei denen Personen das Leuchtmittel in ihrem Halogenscheinwerfer durch eine LED-Lampe ausgewechselt haben. Dies ist jedoch nicht zulässig und sollte deshalb unter keinen Umständen getan werden.

Wenn Sie bisher einen Halogenscheinwerfer hatten und diesen durch einen effizienteren LED-Scheinwerfer austauschen müssen, so wechseln Sie bitte den gesamten Arbeitsscheinwerfer und nicht nur das Leuchtmittel. Achten Sie darauf, dass der LED-Scheinwerfer über die notwendige ECE-Zertifizierung verfügt. Normalerweise ist es nicht notwendig, diese Veränderung in den Fahrzeugausweis aufnehmen zu lassen. Kommt es jedoch zu einer MFK oder einer Polizeikontrolle, so kann von den Beamten angefordert werden, das Zertifikat vorzulegen. Die ECE-Zertifizierung erhalten Sie von den Händlern oder den Herstellern des Scheinwerfers. Haben Sie diese vorgelegt, so kann die MFK ohne weitere Zwischenfälle abgeschlossen werden.

 

Die Verordnungen ändern sich stetig

Die ersten Ausrüstungs- und Bauverordnungen stammen aus einer Zeit, in welcher das Automobil gerade erst entwickelt wurde. Die Technik steht jedoch bekanntermaßen nicht still, weshalb die Verordnungen stetig angepasst werden müssen. Es gibt immer neue Innovationen, die neben dem Markt der Privatfahrzeuge auch den Markt der Nutzfahrzeuge erobern – und zwar im Sturm. Einige Leuchten scheinen vor allem einen ästhetischen Zweck zu erfüllen, doch andere stellen die Sicherheit bei der Arbeit in den Vordergrund.

Es ist mitunter nicht leicht, die ECE-Zertifizierungen in all ihren Ausführungen zu überblicken. Aus diesem Grund informieren wir Sie in regelmäßigen Abständen über die neuesten Entwicklungen. Darüber hinaus können Sie in unserem Shop nur Arbeitsscheinwerfer finden, die über alle notwendigen Zertifikate verfügen und in Deutschland, sowie in anderen Ländern, auch für den Straßenverkehr zugelassen sind. Wir von GrootJebbink vertreiben ausschließlich Produkte, die den höchsten Qualitätsstandards entsprechen und während der Arbeit auf der Baustelle, im Logistikbereich oder in der Agrarwirtschaft das Arbeitsrisiko senken.

Falls Sie noch Fragen zu unseren Produkten haben, nehmen Sie doch gerne Kontakt zu uns auf.